Es wird Zeit dass endlich meine fehlenden Zauberworte kommen.
April
Da ist das Wort eines, ein kleines. Aber genau das spielte für mich in diesem Monat eine sehr, sehr große Rolle: loslassen.
In vielerlei Hinsicht. Mal mehr, mal weniger. Mal schwer, mal einfach. Das Wort hat mich verfolgt, aber es zaubert mir auch immer ein lächeln aufs Gesicht.
Selbst ein scheinbar ganz normales Wort kann für den einzelnen etwas Besonderes werden – was mir hier passiert ist.
Mai
Das Wort ist einfach!
Zeit
Daran fehlte es, fehlt es immer noch. Es fehlte auch an einem freien Kopf. Eigentlich fehlte es an allem und doch wieder an nichts. Es war und ist schon gut so, wie es ist. Nur manchmal, manchmal hätte ich gerne mehr Zeit gehabt. Aber die Zeit interessiert es nicht, da kann ich noch so viel betteln, bangen, hoffen und flehen. Sie mit süßen Worten umgarnen oder mit erhobener Faust drohen – sie lässt sich davon nicht beeindrucken. Und die Uhren, getreue Gefährten der Zeit, ticken gleichmäßig weiter, rücken erbarmungslos weiter, zeigen unaufhaltsam wie die Minuten und Stunden vorbei ziehen.
Oft rast die Zeit nur so dahin, manchmal ist sie aber auch quälend langsam und zäher wie manch Kaugummi. Aber dafür ist es die Zeit, oder?
Juni
Erst wollte ich das Wort “lächeln” nehmen, aber da ich im März schon “lachen” hatte, sehe ich davon ab. Aber ich mag dieses Wörtchen. Lächeln. Passt auch wunderbar zu diesem Gesichtsausdruck wie ich finde. Sprecht es mal laut aus! Am Ende ziehen sich eure Mundwinkel so ein bisschen nach oben.
Aber um drauf zurück zu kommen:
Wahnsinn
ist mein Wort für Juni. Stellt sich die Frage: Meint sie das jetzt positiv oder negativ? Die schlichte Antwort lautet: Sowohl als aus.
Betrachte ich mein Leben wie es sich in den letzten vier Monaten entwickelt hat, denke ich genau das. Was sich da alles verändert hat, was sich jetzt immer noch verändert, passt auch gut in gern in ein ganzes Jahr. Mindestens. Von den Gefühlen her war alles dabei: Ich fange mit Hass an und höre bei Liebe auf. In meinem letzten Eintrag sprach ich schon davon, dass sich viel bei mir verändert. Ja, mittlerweile kommt noch mehr dazu. Manch einer mag es tatsächlich (in negativer Weise) Wahnsinn nennen was ich mache. Aber wisst ihr was? Dafür fühlt es sich viel zu gut an.