Infiziert.

Wie die regelmäßigen oder auch zufälligen Besucher bemerken dürften: Ich fotografiere. Gerne und viel. Mit Spaß und Leidenschaft. Mal mit besseren, mal schlechteren Ergebnissen. Aber immer mit viel Freude.
Und nach Möglichkeit lasse ich meine Umwelt daran teilhaben. Wenn doch mal jemand mit mir auf einer Fotopirsch ist, lasse ich mich begeistert über Motive aus, die mir auffallen. Selbst wenn nicht, erzähle ich den Leuten später was gut war, was nicht. Wo ich es bereue, gezögert zu haben, welche schönen/lustigen/skurrile Dinge ich entdeckt habe. Wie herrlich es ist oder war. Später zeige ich dann die bearbeiteten Fotos und lasse mich über sie – je nachdem negativ bis positiv – aus. Und wenn ich bei der Gegenseite dann auf interessiertes lauschen stoße, freut mich das ungemein, erst recht wenn zu spüren ist, dass demjenigen meine Fotos gefallen. Oder ein teil. Selbst wenn es nur eines ist.

Warum ich davon erzähle? Nun, letzten Samstag habe ich mich mit meiner Schwester zu einer Foto-/Radtour getroffen und wir hatten ungemeinen Spaß dabei. (Ich hoffe am Wochenende kann ich ein paar Fotos davon zeigen.) Bei der Gelegenheit hat auch sie ein paar (mehr) Fotos geschossen. Und mir ist schon früher aufgefallen, dass sie durchaus potenzial hat, sich damit nur eben ein bisschen beschäftigen müsste. Mit potenzial meine ich übrigens: Motive zu finden und die Art wie sie diese einfängt. Kann ja nicht jeder, nur weil jemand eine Kamera in der Hand hat, macht er noch lange keine guten Fotos.
Jedenfalls sind dabei sowohl bei ihr als auch bei mir einige schöne Fotos rumgekommen und beim späteren bearbeiten [sie hat sich ein Foto-Buch machen lassen (trnd-Gutschein) und wollte natürlich ein paar von ihren Fotos mit dabei haben :D ] merkte ich ihr deutlich an wie sehr es sie freute, was da bei ihr so rausgekommen ist. Außerdem ist mir schon seit einiger Zeit aufgefallen, dass sie auch mal nachfragt – was hat es mit diesem und jenem auf sich, warum mache ich den gerade das hier? So auch am Samstag.
Und schließlich sagte sie mir, wie viel Spaß ihr das gemacht hat und dass sie genau sowas gerne wiederholen würde. Sie sei so richtig auf den Geschmack gekommen, erklärte sie weiter, und habe jetzt fest vor, sich irgendwann eine eigene Kamera zu kaufen und sich mit der Thematik näher beschäftigen möchte.
Mich freut das ungemein, dass meine Begeisterung auch dazu geführt hat, dass sie ernsthaft mit dem Fotografieren loslegen möchte. Einfach, weil es mir selbst so viel Freude bereitet und ich jetzt jemand anderen damit “anstecken” konnte; es in gewisser Weise mit ihr teilen konnte und kann.
Bei mir war es ja auch so, dass ich erst durch jemand anderen (mein Papa) zum fotografieren gekommen bin.

Wie ist das bei euch? Kennt ihr jemanden, der (auch) durch euch mit dem Fotografieren angefangen habt? War es bei euch vielleicht so?

Die springende Glühlampe

Dienstagabend. Meine Hand streckt sich nach dem Schalter für die Schreibtischlampe aus. In dem Moment als ein kleines “klick” zu vernehmen ist geschehen mehrere Dinge gleichzeitig: Ein deutliches “pling”, das erschrockene zurück zucken meiner Hand, ein paar Funken fliegen durch die Luft, gepaart mit dem hinausschießen der Glühlampe. Weich landet sich auf meinem Bett. Nach zwei weiteren Schrecksekunden festgestellt dass nichts passiert ist, der Puls kann wieder runterfahren. Misstrauisch wird die Glühlampe beäugt und wir bemerken: Das Gewinde steckt noch in der Lampe.

Also liebe Leute: nehmt euch in Acht vor euren Lampen, eines Tages könnte sie die Glühlampe ausspucken!

[Falls jemand eine Erklärung für sowas hat, darf er mir diese gerne mitteilen.]

Die Misson “neues Bett” – Part II (oder: wie ich noch irres Glück hatte)

Ich hatte schon davon berichtet, die Sache mit dem neuen Bett ist gar nicht so einfach. Donnerstag war es auch soweit, ich hatte die Postkarte in der Hand, mittags ging es los. Im Großen und Ganzen verlief das alles recht einfach und nach kurzer Zeit hatte ich tatsächlich mein Bett! [Auch wenn es an der Kasse ein kleines Drama wegen 4 Euro gab.] Enge gut, alles gut? Nun, für mich. Für etliche andere wohl nicht, zumindest noch nicht.

Es fing damit an das man bereits Dienstag besagtes Bett auf der Homepage zwar noch suchen & finden konnte, aber nicht mehr auswählen. Fehlerhafter Link! Mittwoch ging es weiter, “unsere” Niederlassung verschwand aus der Liste um nachzuprüfen ob die Ware [was auch immer] da ist. Auch heute noch. Außerdem ist es seit dem Tag nicht mehr möglich, dass Bett überhaupt zu suchen. Es ist raus, aus dem Onlinekatalog.
Gestern war dann schon auf der Startseite zu stehen: Hemnes Bett nicht mehr verfügbar. Und heute dann für alle die den Family Newsletter abonniert haben auch noch eine Mail mit der Überschrift “Um HEMNES Willen!” IKEA entschuldigte sich, selbst ihre größten Optimisten aus der Schlafzimmerabteilung hätten nicht mit einem derartigen Ansturm auf das Bett gerechnet. Ausverkauft. Total. Nichts mehr zu machen. Aber: Man kann immerhin bis einschl. 19.02. [solange geht die Aktion ja auch ursprünglich] mit seiner Family-Karte sich ein Bett für den Family-Preis reservieren lassen, was ich sehr gut und fair finde. So guckt niemand in die Röhre. Immerhin was, wo schon so dermaßen falsch kalkuliert wurde.

Ich für meinen Teil bin einfach nur endlos erleichtert und glücklich dass meines schon hier steht. Zwar noch im Karton, aber hier! Jetzt muss ich nur darauf warten dass sich jemand auf meine ebay Kleinanzeige für das alte Bett meldet und dann kann es auch hier stehen. (: Denen, die sich jetzt noch mit IKEA rumschlagen müssen wünsche ich starke Nerven, aber auch den armen Mitarbeitern die im Laden stehen und nichts dafür können. Die werden sich einiges anhören dürfen.